Ein Stirnholz-Schneidebrett überzeugt durch seine besondere Optik mit stehenden Jahresringen und ist deutlich robuster als herkömmliche Bretter. Die härtere Stirnseite des Holzes schont die Messerklinge und lässt feine Schnitte durch den regenerativen Effekt von selbst wieder zuwachsen. Das macht Stirnholz besonders langlebig und ideal für den täglichen Einsatz in der Küche.
Beim Längsholzbrett verlaufen die Holzfasern waagerecht zur Schnittoberfläche. Das Brett ist etwas leichter, günstiger in der Herstellung und trotzdem robust genug für den täglichen Einsatz in Deiner Küche.
Reinigung: Nach jedem Gebrauch mit warmem Wasser und Spülmittel reinigen. Nicht in die Spülmaschine geben!
Trocknen & Lagern: Direkt abtrocknen und stehend lagern.
Schutz: Vor direkter Sonne und extremen Temperaturen schützen.
Pflege: Du kannst dein Brett bei Bedarf leicht mit feinem Schleifpapier abschleifen, um kleine Gebrauchsspuren zu entfernen. Danach etwas Öl (ich empfehle Leinöl) mit einem Küchenpapier auftragen, gut einziehen lassen und überschüssiges Öl abwischen.
Wichtig: Das ölgetränkte Tuch auswaschen, ausgebreitet trocknen lassen und sicher entsorgen – ölige Lappen können sich unter Umständen selbst entzünden.
Holz hat viele Vorteile gegenüber Kunststoff: Es ist ein natürlicher Werkstoff, der nicht nur langlebig, sondern auch besonders messerschonend ist. Außerdem hat Holz von Natur aus antibakterielle Eigenschaften. Bakterien ziehen sich in die Poren zurück und sterben dort nach kurzer Zeit ab. Zudem entstehen beim Schneiden weniger tiefe Rillen als bei Kunststoff, in denen sich Keime sammeln könnten.
Und: Ein Holzbrett sieht einfach schöner aus und fühlt sich hochwertiger an.
Zuerst trenne ich mit der Säge die Baumkante der Holzbohle ab, sodass eine gerade Kante entsteht. Danach schneide ich das Holz in gleichmäßige Streifen. Diese bilden das Fundament für das spätere Brett.
Nun richte ich die Holzfläche plan und rechtwinklig ab, um eine gerade Bezugskante und -fläche für die weitere Bearbeitung zu schaffen. Die abgerichteten Streifen hobele ich. So entsteht eine glatte Oberfläche.
Ich leime die Streifen zusammen, um eine stabile Struktur zu schaffen.
Nachdem der Leim getrocknet ist, schneide ich das Brett quer zum vorher gelegten Muster. Die einzelnen Lamellen drehe ich so, dass die Stirnseite – also die harte, robuste Holzfaser – nach oben zeigt.
Die gedrehten Lamellen setze ich in der neuen Ausrichtung zu einem massiven Stirnholzbrett zusammen und verleime sie erneut.
Nachdem ich das Brett plan gehobelt habe, säge ich es auf das finale Maß zu.
Nun folgt der feine Schliff. Vor dem Schleifen feuchte ich das Holz an, damit sich die Fasern aufstellen und eine noch glattere Oberfläche entsteht.
Ich öle das fertige Brett mit hochwertigem Bio-Leinöl ein, um es sowohl optisch als auch funktional zu veredeln.
Als letzten Schritt bringe ich an das Stirnholz-Schneidebrett Aluminiumfüße mit Antirutsch-Gummi an. So wird ein sicherer Stand gewährleistet und das Schneidebrett vor Verzug geschützt.

Hallo, ich bin Leon – tagsüber in der Industrie tätig, abends und am Wochenende in meiner kleinen Werkstatt. Hier kann ich abschalten, kreativ sein und mit den Händen etwas Greifbares schaffen.
Angefangen hat alles mit der Suche nach dem perfekten Schneidebrett. Da ich gerne koche, wollte ich ein hochwertiges, langlebiges Brett. Nicht nur praktisch, sondern auch schön. Also habe ich selbst eins gebaut. Aus dieser ersten Idee wurde eine echte Leidenschaft. Heute fertige ich Schneidebretter sowie andere kleine Holzprojekte.
Jedes Stück ist handgefertigt – perfekt für den eigenen Haushalt oder als besonderes Geschenk.